Regionaltreffen

Es gibt monatlich ein Regionaltreffen zum gemeinsamen Austausch und um Aktionen zu planen. Üblicherweise sind wir eine kleine Gruppe von 6 bis 8 Personen. In entspannter Atmosphäre reden wir über die Themen, die gerade aktuell eingebracht werden, und die wir uns vorgenommen haben. Wichtig ist uns die Gesprächskultur, weshalb wir die „Dialogkreis“ „Council“ Form wählen.
Mittlerweile gab es schon 25 Treffen seit dem Bestehen der Regionalgruppe.

Manche Themen werden hier veröffentlicht, manche nicht. Der Konsenz der Gruppe entscheidet darüber.

Nächste Termine:
21.10.2019
18.11.2019
16.12.2019
Jeden 3. Montag im Monat um 18:30.

Ort:
Falls nicht anders angekündigt, Martin Hofmacher, Bachgasse 4/5, 3270 Scheibbs

Reparatur Café Amstetten

Am 19.09.2019 besuchte ich das Reparatur Cafe in Amstetten bei der Remise. Beim Eingang wurde ich freundlich begrüßt und mit hilfreichen Infos versorgt, wie das hier so abläuft. In einem Raum mit großen Tisch warteten die Reparatur-Suchenden. Dort war dann ein Formular auszufüllen, wo genau erklärt wurde was die Möglichkeiten und Grenzen der Reparatur betrifft. In einem Nebenraum waren dann 4 Tische mit Handwerkern, die die Reparaturen durchführten. Es war eine entspannte Atmosphäre und alle waren mit Begeisterung bei der Sache. Ich war sehr interessiert an all dem und stellte viele Fragen, die mir immer bereitwillig beantwortet wurden.

Reparatur Café Amstetten
https://www.facebook.com/Repcaf.Amstetten/
https://www.noe-volkshilfe.at/aktiv/mitarbeiten/reparatur-cafe/

MakerSpace[A]
Auch die Räume vom MakerSpace wurden mir gezeigt. Man sieht, dass hier schon viel Zeit und Engagement in dieses Projekt gesteckt wurde. Hier geht es viel um Elektronik und Programmierung. Dazu werden auch Workshops angeboten. Auch andere Themen werden behandelt. Schaut einfach mal auf die Website, was es noch zu entdecken gibt.

MakerSpace[A]
https://makerspace-amstetten.at/

ORF-Umweltinitiative MUTTER ERDE Verwenden statt verschwenden

Vom 5. bis 16. Juni2019 in allen Medien des ORF

Dok 1: Jetzt oder nie – Ist diese Welt noch zu retten?

Nachhaltige Unternehmen
Treeday

Nachhaltiges Investment Crowdfunding
Greenrocket

Welcher Bedürfnis steckt hinter dem Konsum? Ines Omann, Nachhaltigkeitsforscherim

Was brauche ich damit es mir gut geht?

Dahinter steckt, Werte. Was macht uns glücklich? Wie erfülle ich meine Freiheit?

Ist es der Porsche? Da geht es nicht darum ein Auto zu haben. Im Winter Erdbeeren zu essen. Ein schönes Schmuckstück zu haben. Das Alles sind nur Mittel um Bedürfnisse zu erfüllen.

Das Bedürfnis dahinter ist:

  • Wo dazu zugehören.
  • Geliebt zu werden.
  • Sich entfalten zu können.
  • Frei zu sein.

Verwenden statt verschwenden

Interessante Vorträge und schöne Gespräche gab es Texing.

In Österreich landen jährlich 560.000 Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Nur 40 – 60% der Lebensmittel schaffen es vom Acker in die Küche des Endkunden.

Tipps für bewussten Umgang mit Lebensmittel:

  • Einkaufsliste verwenden. Nur das kaufen was darauf steht.
  • Reste verkochen
  • Ablaufdatum in Frage stellen. Selber riechen, schmecken und prüfen. Vertraue deinen Sinnen.
  • Verschenke das was du zuviel hast. Andere freuen sich darüber.

Zukunftssymposium 2018, Krems

Es waren sehr inspirierende Tage in Krems. Insgesamt sind 60 Personen zusammen gekommen, um sich zu vernetzen und an Projekten zu schmieden. Sogar aus Deutschland und der Schweiz. Viele Initiativen und Projekte wurden vorgestellt, die Mut machen. Einige Prospekte möchte ich euch hier vorstellen. Aufgrund des Umfangs, hier als pdf.Zukunftssymposium_2018

Toni Rohrmoser (Gründer EBI)

Es gibt Besserwisser, aber es braucht Leute, die ihr Wissen umsetzen. Ins TUN gehen

Es gibt Interessierte, aber es braucht Menschen die Handeln.

Mobiler Photovoltaik-Speicher

Start der Selbstbaugruppe beginnt in Kürze.

Der mobile Speicher stellt in Verbindung mit PVPanelen eine autarke Stromversorgung zur Verfügung. Der Speicher wird über die Photovoltaik mittels eines MPPT-Ladereglers geladen. Das ist um 30% effizienter als übliche 12V-PV-Konzepte und erlaubt den Einsatz kostengünstiger PV-Panele. Die Speichertechnologie ist Lithium-Eisen-Phosphat, dass erlaubt eine mobile Lösung und ist effizienter als übliche Blei-Technologie. Der Wechselrichter stellt 230V mit 500W zur Verfügung. Er ist bewusst kleiner dimensioniert
um den Grundbedarf zu decken. Bei leeren Akkus schaltet die Anlage automatisch auf Netzversorgung um.

Einsatzbereiche
Blackout-Vorsorge + Tiny house + Singe Wohnung + Grundlastabdeckung + Gartenhütte + Camping

Anschlüsse
2x 12V Kfz-Buchse 20A
Zum Anschluss von beliebigen 12V-Geräten. z.B.: Notebook-Netzteil, Kühlbox, Autostaubsauger, Wasserkocher, Kaffeemaschine,
4x USB-Ladebuchse 4A
Zum Laden von Handy, Tablet und Vieles mehr.
Photovoltaik-Steckverbinder
Phoenix Contact DFK-IPC 16/ 2-ST-10,16 76A, bis 16mm²
Netz Ausgang
2x Schuko 230V 10A, Kaltgerätestecker
Netz Eingang
Kaltgerätebuchse 230V 10A
Starthilfe für Autobatterien
Startsystem Bikestart® BS11 90A

Komponenten
MPPT-Laderegler
Victron SmartSolar MPPT 100/50 für 600W PV-Modulleistung bei 12V.
Wechselrichter
Victron Phoenix 12/500 230V VE.Direct Schuko, 500W Ausgangsleistung
900W Spitzenleistung, ECO-Modus nur 1W Standby
Akkumulator
1280Wh LiFePO4 Batterie, 4x Einzelzellen mit BMS
GWL/Power WB-LYP100AHA LiFeYPO4 (3.2V/100Ah WIDE)
GWL/Power Simple Battery Management Board 4 cells (12V/60A)
Netz-Umschalter
HTRONIC Umschaltstation MPC1000
PV-Modul
2 Panele zu je 300Wp ergeben eine Anlagenleistung von 600Wp. (2x 1,65m²)
Kioto Power PE NEC 300 PERC mono black/black

Mahatma Gandhi . 70 Jahre nach seinem Todtag am 30.01.1948.

Wenn du nicht repektvoll bist, wird es keinen Frieden geben.
Wenn du nicht glücklich bist, gibt es keinen Frieden.
Ohne Zusammenarbeit, kein Frieden.
Ohne Bescheidenheit, kein Frieden.

Ahimsa: Gewaltfreiheit.
Gandhi zufolge ist Ahimsa nichts als Liebe, und Liebe ist die Energie, die unser inneres Leben reinigt und uns erhebt. Eine solche Liebe lässt edle Gefühle wie Empathie, Mitgefühl, Vergebung, Toleranz, Großzügigkeit, Liebenswürdigkeit, Sympathie usw. auf Dauer bestehen.

Die Ursache des Übels dieser Welt ist das menschliche Verlangen zu Verletzen und nach Macht.

So ist Ahimsa oder Gewaltlosigkeit die Nichtverletzung anderer, jedoch nicht nur in einem physischen, sondern auch in einem mentalen Sinn.

GastgeberInnen Workshop „Pioneers of Change“

Wir waren eingeladen in Pomali (Oberwölbling) an einem Workshop für GastgeberInnen teilzunehmen. Insgesamt nahmen 16 Personen am Workshop teil. Sie kamen aus ganz Österreich. Linz, Wien, Kärnten, Tirol und sogar aus Deutschland, München und Thüringen.

Zu Beginn starteten wir mit einem Zweiergespräch zum Kennenlernen. Dann eine große Runde wo sich jeder kurz vorstellte. Nach kurzer Pause startete der Workshop „World-Cafe“. Pro Tisch waren 4 Leute die Stichwörter zu den gestellten Fragen aufschrieben.

1. Was ist die Veränderung die du sehen willst?
2. Aus welcher inneren Haltung tragen wir zum Wandel bei?
3. Was braucht es, damit die Regionaltreffen zu diesen Wandel beitragen?

Nach jeder Frage wechselten die Personen die Tische, wobei aber eine Person sitzen bliebt um den Fluss der Information aufrecht zu halten. Zum Schluss schrieben wir das Wesentliche auf Zettel und sammelten alle Begriffe an der Wand.

Bei sich selbst beginnen
(Selbst) Liebe, Offenheit, Toleranz
Offener Herzensraum
Wahrnehmung statt Konzept
Verletzlichkeit, eigene Schwächen zeigen
Raum, Zeit, Geduld, Mut, Respekt, Vertrauen in Lebensprozess
Mut für … Sichtbarwerden, Komfortzone verlassen
Wohlbefinden, Freude, Begeisterung, Leichtigkeit
Vernetzung nach Außen, Vernetzung zwischen den Gruppen
Information, Inspiration, Raum
Gefühl der Verbundenheit, Vom Verbunden-sein ins Handeln kommen
Wertschätzen, Feiern, Lernen
Das Leben kann Spuren von Müssen enthalten

Anschließend war eine Stunde Mittagspause. Am Nachmittag wurde uns das Wohnprojekt Pomali bei einer Führung vorgestellt. Bei einen Spaziergang in Zweiergruppen stellten wir einander Fragen und wiederholen nach Abwechslung von Fragesteller und Gefragten, die Fragen so oft bis einem keine Antwort mehr einfiel.

Sag mir etwas, ..
Auf das du dich im Bezug auf das regionale Treffen freust.
Wo hast du auch Bedenken, Zweifel, Ängste?
Welche Qualität von dir wird dich dennoch dabei unterstützen, damit es gut für dich ist?
Was möchtest du erfahren und lernen?
Was brauchst du dazu? Wer oder Was kann dich dabei unterstützen?

In der anschließenden Runde besprachen wir die Erkenntnisse des Gesprächs. Dann stellte uns Martin das neue Web-Portal vor. Alle offenen Fragen und Bemerkungen wurden in der Gruppe besprochen. Beim abschließenden Abendessen konnten wir uns einander noch besser kennen lernen.

Regionaltreffen vom 17.01.2018

Pioniere des Wandels Erlauftal bei Manuela

Am 17.01. hat der Winter wieder mal angeklopft.
Es gab dichtes Schneetreiben und die Straßenverhältnisse waren teilweise rutschig. Trotzdem haben 4 Personen den Weg zu Manuela gefunden.

Manuela fragte uns, was die „Pioniere des Wandels Erlauftal“ für jeden persönlich bedeuten. Und ob es seitdem Veränderungen im eignen Umfeld gab. Es freute mich zu hören, dass doch Einige positive Veränderungen berichten konnten.

Zum Thema Foodcoop (Einkaufsgemeinschaft) gab es den Vorschlag von Manuela, dass wir das Treffen auch zum Warenaustausch nutzen können. Jeder kann aus seinen Bereich, Waren für andere mitnehmen.
Nur müsstet ihr das vorher untereinander telefonisch vereinbaren.

Ein Tipp von Margit:
Zero Waste in Austria
Müll beim Einkauf – es geht auch anders!
Beschreibung:
Seit 1. Jänner 2016 bleibt Annemarie Miesbauer ihrem Neujahrsvorsatz treu: in einem Jahr nicht mehr als ein Einmachglas Müll anzuhäufen. Wer einmal auf dem Geschmack des Zero Waste Lebensstils gekommen ist, will gar nicht mehr zurück. Die Referentin zeigt, dass es nach ein paar Anfangsumstellungen gar nicht so schwer ist:
„Müll – früher habe ich mir über dieses Thema nicht sehr viele Gedanken gemacht. Nach jedem Lebensmitteleinkauf war das Einkaufsackerl auf wundersame Weise voll mit all den Verpackungen, die ich unbewusst mit meinen Lebensmitteln gekauft habe. Plastikbecher. Plastikflaschen. Frischhaltefolie. Verpackungen jeder Art. Alles was ich kaufte schien in Plastik eingeschweißt zu sein.“
Aber wie anders einkaufen? Viel Auswahl an verpackungsfreien Lebensmitteln scheint es nicht zu geben. Und doch – es geht auch anders!
Die Referentin bringt Anschauungsmaterial und müllfreie Alternativen zu den verschiedenen Bereichen wie Kosmetik, Hygiene, Einkauf und Co mit.

Annemarie Miesbauer www.einjahrimglas.at